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Prominenter Gast nach „sensationellem“ Jahr
BESUCH SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel bei ibo Software GmbH (Gießener Anzeiger, 16.04.2016)

WETTENBERG - (fod). Als kürzlich auf der weltgrößten Computermesse „Cebit“ in Hannover Thorsten Schäfer-Gümbel am Stand der Wettenberger ibo Software GmbH vorbeikam, kündigte er an, dem Firmensitz alsbald einen Besuch abstatten zu wollen. Schon gestern löste der hessische SPD-Landesvorsitzende sein Versprechen ein. Und hatte gleich noch zwei Parteikollegen mitgebracht: Wettenbergs Bürgermeister Thomas Brunner und den Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins, Ralf Volgmann. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführer Frank Bender, Prof. Guido Fischermanns und Dr. Hans-Georg Stambke erfuhren die Gäste, dass das Unternehmen mit langjähriger Erfahrung in Organisations- und Softwareentwicklung, Prozessmanagement sowie Beratung und Schulung 100 Mitarbeiter beschäftigt. Und auf ein „sensationelles“ Geschäftsjahr mit 30-prozentiger Umsatzsteigerung, so Bender, zurückblicken kann.

Ein Großteil der Kunden verschiedener Branchen stammt aus Dienstleistung und Verwaltung. Daher interessierte Schäfer-Gümbel, wo man seitens der Firma Verbesserungsbedarf gerade in der Kommunalverwaltung sieht. Laut Fischermanns werde trotz inzwischen häufigerer Nutzung elektronischer Organisationsformen (E-Government) „noch immer viel Papier“ verwendet. Hierzu wusste der SPD-Landeschef zu berichten, dass seines Wissens nach auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) keinen Computer in seinem Büro stehen habe und daher gar keine E-Mails beantworte. Brunner räumte ein, dass man sich „in Behörden schwertut mit Strukturveränderungen“. Zu einem großen Teil liege das an immer wieder umzusetzenden Richtlinien der Europäischen Union (EU), die oftmals eher zeigen würden, dass „es auch umständlicher und komplizierter geht“ als mit vorherigen Regelungen, meinte der Bürgermeister süffisant.

Aus Sicht von Bender sei die „deutsche Gründlichkeit“ in Sachen Organisation zwar grundsätzlich positiv zu bewerten, andererseits würde man damit aber nicht selten „die Flexibilität hemmen“. Wie Schäfer-Gümbel in diesem Zusammenhang betonte, gefährde ein nicht funktionierendes Europa den Wohlstand in Deutschland, zumal „jeder zweite Arbeitsplatz am Export hängt“. Darüber hinaus wollte der SPD-Politiker wissen, wie das Unternehmen mit dem Fachkräftemangel, der auch die IT-Branche nicht verschont, zurechtkommt. Diesbezüglich habe man „Glück mit unserem Standort“, erläuterte Bender. Denn die Nähe zu Universität und Technischer Hochschule erlaube es, junge Leute direkt als Hochschulabsolvent „zu uns zu holen“. 95 Prozent der Ausgebildeten würden auch übernommen.

Die nächste große Veranstaltung des Unternehmens, der „Praxistag Projektmanagement“, findet am 3. Mai im Hotel Heyligenstaedt (Gießen) statt. Kostenfreie Anmeldung unter: www.ibo.de/praxistag.